MEDIA MONDAY #216

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Media Monday #216

1. Kein Anspruch, kein Niveau, kein gar nix; trotzdem finde ich ja manchmal das Traumschiff (auweia, will ich das wirklich verraten?) richtig klasse, denn es ist genau das: ohne Anspruch abschalten und dabei die immer gleichen Gesichter sehen und mit einer Tüte Pombären langsam wegdämmern.

2. M – Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang ist einer dieser zeitlosen Klassiker, schließlich ist er noch immer zum zerreißen spannend und zum los diskutieren aktuell.

3. Aus der Figur des ____ könnte man eigentlich viel mehr machen wie ich finde, denn ____ . Dazu kann ich gar nichts so richtig sagen, weil ich Filme zumeist unter anderen Aspekten betrachte/beurteile.

4. Love von Gaspard Noé konnte meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen, weil der Protagonist ein unendlich unsympathisches Arschloch war und es keine einzige Vulva zu sehen gab. In einem Film über Sex.

5. Aus einem Animations- einen Realfilm zu machen oder anders herum, das reizt mich meist nicht sonderlich. Mir steht da mein Kopfkino im Weg, das sich so sehr auf die Ästhetik des Originals einlässt, dass ich mir alles Andere meist nicht vorstellen kann/will.

6. Chimamanda Ngozi Adichie schreibt eigentlich durchweg großartige Bücher, sollte man unbedingt lesen. Sie gewährt einen klugen und anschaulichen Einblick in Welten, die den meisten weißen Mitteleuropäern nicht unbedingt geläufig sind und weist auch auf ebensolche Problematiken hin.

7. Zuletzt habe ich Biester von Claude Chabrol gesehen und das war wahnsinnig nervig, weil mich trotz guten Willens die Hauptfigur bis aufs Blut nervte und diese absurden Wendungen für mich auch keinen organischen, inhärent logischen Fluss ergeben haben. Zumal die „Bösewichte“ im Film nun wirklich nicht so schlimm waren, als dass die Konsequenzen für sie gerechtfertigt wären. Nerv, nerv, nerv bis zum bitteren Übers-Ziel-Hinaus-Ende.

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3 Antworten zu “MEDIA MONDAY #216

    • Jaaaa, hab ich gesehen. Freut mich ja ungemein, dass die noch jemand kennt! Ganz großartig und das überhaupt allerbeste Schlagwort: Viva la Vulva! Den sollte man in den Schulen zum Pflichtprogramm machen.

      • Oh mein Gott! Hattest du die damals auf der Berlinale gesehen? Ich fand sie großartig und erschreckend wichtig. Ich meine wie viele Frauen denken über ihre Vulva nach oder reden darüber. Wobei bei der Fragerunde danach der eine Herr echt zu Lachtränen führte, weil er sich so schrecklich wichtig und ernst nahm und fragte, warum denn so wenig über die weibliche Ejakulation in dem Film zu sehen sei. *lach*

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