RUSSELL CROWE: DAS VERSPRECHEN EINES LEBENS

Russell Crowe ist nicht unbedingt der sympathischste aller Schauspieler – schon gar nicht seit seinem Interview Anfang des Jahres, in denen er seinen weiblichen Kolleginnen unterstellte, nur Rollen hinterherzujagen, die nicht ihrem Alter entsprächen. Ähm, nagut. Also, wie ist es um Russell Crowes fuckability bestellt, habe ich mich in meiner Kritik zu Das Versprechen eines Lebens gefragt. Und zwar für filmosophie.com.

© Universal Pictures

© Universal Pictures

„…Vor einer Weile erst sah ich Gallipoli – An die Hölle verraten von 1981. Peter Weir hat bisher noch keinen Film gedreht, der mir nicht gefallen hätte und seinen Antikriegsfilm, in dem es ebenfalls junge Australier kaum abwarten können, endlich am Weltkrieg teilzunehmen, hat er zu einem gerade durch seine vorsichtig zurückhaltende Inszenierung besonders nachdrücklichen Erlebnis werden lassen. Das Versprechen eines Lebens ließe sich inhaltlich ohne Weiteres als eine beinahe nahtlose Fortsetzung zum Werk von Weir lesen – stilistisch und dramaturgisch könnte er aber kaum entfernter liegen. Kaum scheint sich Russell Crowe, der hier neben seiner Hauptrolle auch Regie führte, dafür entscheiden zu können, was er zeigen, welche Geschichte er eigentlich erzählen will. Die eines leidenden Vaters? Fehlgeleiteter junger Männer unter dem Einfluss romantisierender Kriegspropaganda? Von dem unvorstellbaren Leid an der Kriegsfront? Von der Historie und den kulturellen Gegebenheiten der Osmanen? „Nach einer wahren Begebenheit“ – dieser einleitende Satz nimmt den hohen Anspruch vorweg, den der Regisseur sich selbst stellt. „Ok, das ist schon mal schlecht“, murmelte ein Kollege in der Reihe vor mir unvermittelt…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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