TIM BURTON: BIG EYES

Ich hatte Angst, durch Big Eyes des Regisseurs Tim Burton noch ein wenig überdrüssiger zu werden. Der Trailer überzeugte nicht und die ersten Kritiken ließen ebenfalls nicht viel Gutes erahnen. Immerhin weit und breit kein Johnny Depp und keine (das schreibe ich nicht gerne, denn ich liebe die Frau) Helena Bonham Carter. Schön, dass es dann doch manchmal positive Überraschungen im Kinosessel gibt. Aber mehr dazu in meiner Kritik für filmosophie.com.

© Studiocanal

© Studiocanal

Big Eyes beginnt mit einer ratternden Druckerpresse. Wenn uns Tim Burton früher eine Maschine gezeigt hat, dann war sie das Tor in eine skurril magische Welt, die ihren ganz eigenen Regeln folgte. Aber das war einmal. Jetzt ist es eine ganz normale, ratternde Druckerpresse aus den 1950er Jahren. Obwohl man durchaus sagen könnte, dass sie eine skurril magische Tat vollbringt. Innerhalb von Minuten spuckt sie Kopien aus. Hunderte, Tausende Kopien eines Werkes, an dem ein Künstler wochenlang gesessen hat, in das er Zeit und Herzblut gesteckt hat.

Im Fall des hier vervielfältigten Portraits handelt es sich um das Herzblut der Malerin Margaret Keane. So nah dran sind wir an der druckfrischen Kopie, dass wir die Bildpunkte darauf zählen können. Sie sind mit besonders viel Herzblut versehen, denn niemand darf wissen, dass die geschiedene und neue verheiratete Mutter einer Tochter die Urheberin der Malereien ist. Big Eyes erzählt die wahre Geschichte Margaret Keanes (Amy Adams), die heute für ihre Portraits berühmt ist, die Kinder mit riesigen Augen zeigen. Etwa ein Jahrzehnt lang galt alle Anerkennung und Aufmerksamkeit dafür jedoch ihrem zweiten Ehemann Walter Keane (Christoph Waltz)…“

Hier geht es zur vollständigen Kritik.

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Eine Antwort zu “TIM BURTON: BIG EYES

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