MORTEN TYLDUM: THE IMITATION GAME

Das neue Jahr auf l’âge d’or beginnt ganz wunderbar – und zwar mit der Kritik zu einem Film, dem hoffentlich noch die eine oder andere Auszeichnung bei den kommenden Preisverleihungen zuteil wird. The Imitation Game mag ich nicht nur, weil ich ohne Zweifel zu den härtesten Cumberbitches gehöre, sondern auch, weil die völlig irre Geschichte von Alan Turing hier mit großem Können erzählt wird. Aber viel genauer habe ich das für filmosophie.com aufgeschrieben. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack:

© Square One Entertainment

© Square One Entertainment

„Es ist ein Coming of Age-Film: ein autistischer Junge wird in der Schule gepiesackt bis er endlich seinen besten Freund und Seelenverwandten findet, der ihm den Mut gibt, an sich selbst zu glauben. Es ist eine Tragödie: Ein brillanter Kopf, Kriegsheld und Retter vieler Leben verliert seine Liebe und begeht am Ende in die Isolation getrieben Suizid. Es ist eine Komödie: unangepasster Sonderling mischt die bierernste MI6 auf. Es ist eine Sozialstudie: eine blitzgescheite junge Frau, von den Eltern beinahe um ihren Lebenstraum gebracht, weil sie nicht verheiratet ist, vermählt sich letztlich aus rationalen Gründen mit dem Sonderling, um weiter ungestört ihrer Arbeit nachgehen zu können. Es ist ein Antikriegsdrama: Großbritannien erklärt Nazideutschland den Krieg, Bomben regnen auf London und das übrige Europa. Es ist ein Spionagethriller: karrieregeile Individuen nutzen ihre Mächte und Beziehungen aus, um eigene Interessen voranzubringen und zu entscheiden, was richtig und was falsch ist. Und letztlich ist es auch ein Kreuzworträtsel…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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3 Antworten zu “MORTEN TYLDUM: THE IMITATION GAME

    • Thihi, mir ist auch kürzlich aufgefallen, dass ich lange keinen richtigen Verriss mehr geschrieben habe. Momentan klappt es ganz gut, dass ich hauptsächlich Filme sehen kann, von denen ich vorher schon glaube, dass sie mir ganz gut gefallen könnten. Über überzeugende Filme lässt sich gut überzeugend schreiben. 🙂

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