RIDLEY SCOTT: EXODUS – GÖTTER UND KÖNIGE

Wieder eine Möglichkeit, im Kino meine religiöse Indoktrinierung aufzuarbeiten. Exodus – Götter und Könige war optisch tatsächlich ein Genuss. Inhaltlich hat er mich aber leider nicht weitergebracht. Aber lest selbst – mehr auf filmosophie.com.

© 20th Century Fox

© 20th Century Fox

„…Hier wird es mit Exodus – Götter und Könige schon schwieriger. Ridley Scott und seine Drehbuchautoren gönnen sich neben der Bezugnahme auf die biblische Vorlage reichlich erzählerische Freiheiten. Das muss kein Problem sein, schließlich dürfen alte Stoffe gern aktualisiert werden, wenn sie dann besser in ihre Entstehungszeit passen. Nur leider ist genau das eben nicht der Fall. Es drängt sich vielmehr der Eindruck auf, als sei Exodus – Götter und Könige nichts als das Werk eines alten, weißen, privilegierten Mannes. Zum einen zeigt sich das an der eurozentristischen Besetzung, die in Hollywoods Studiosystem freilich nicht nur Scott vorzuwerfen ist: Sklaven und andere Statisten dürfen gern schwarz sein oder dem Orient entstammen und natürlich kommt es auch super an, wenn ein paar – entschuldigt den Ausdruck – „rassige Weiber“ mit dunkel wallenden Locken die Leinwand schmücken. Die Protagonisten müssen aber selbstverständlich hochbezahlte weiße Amerikaner sein, bei deren Namen die Leute nicht anders können als ins Kino zu gehen…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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Eine Antwort zu “RIDLEY SCOTT: EXODUS – GÖTTER UND KÖNIGE

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