TERRY GILLIAM: THE ZERO THEOREM

Wie schon im letzten Media Monday bemerkbar war, bin ich momentan etwas besessen von meinen neu begonnenen Seminaren. Vor allem von dem namens „Postcontinuity und Affekt“, zu dem ich momentan alle möglichen Texte verschlinge. Unter entsprechenden Gesichtspunkten habe ich auch Terry Gilliams The Zero Theorem gesehen. Deswegen ist für filmosophie.com diesmal keine klassische Kritik entstanden, sondern ein Thementext, in dem ich eine Linie vom Chaos-Cinema nach Matthias Stork bis hin zu der neuen gilliamschen Dystopie ziehe.

© Télémünchen Group

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„Vor drei Jahren stellte der Filmwissenschaftler Matthias Stork drei Video-Essays online, die sich einer kinematographischen Strömung widmen, die er Chaos-Cinema nennt. Seine Thesen sorgten für Aufruhr in der Blogosphäre, unterstellte er doch heutigen Action-Filmemachern weitgehend pauschal, mit ihrem hyperaktiven Stil über fehlendes Handwerk hinwegzutäuschen. Das Bewegungs- und Montage-Chaos sei symptomatisch für das digitale Zeitalter, narrative und stilistische Kontinuität gehörten der Vergangenheit an und ein Bild verweise schon lange nicht mehr wie beim analogen Film auf einen real existierenden Moment, in dem es aufgenommen wurde. Digitale Technik ist nun für uns nicht Neues mehr, weder im Kino, noch in anderen Medien und unserem von Maschinen durchdrungenen Alltag. Wenn es neue Skandal-Schlagzeilen hagelt, dann beunruhigt sie uns kurz, darüber hinaus hat aber längst die Gewöhnung eingesetzt. Gewöhnung bedeutet aber noch lange nicht, dass wir uns nicht davon beeinflussen lassen…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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