MEDIA MONDAY #171

mm_slider

Media Monday #171

1. King Kong von Peter Jackson fand ich gar nicht mal so gut, aber natürlich die ikonische Szene auf dem Empire State Building, die ist hängen geblieben!

2. Ich beobachte einen Trend hin zu deutlich mehr Serien- und daraus resultierend weniger Film-Konsum (gefühlsmäßig; nicht statistisch belegt). Wie schätzt du diese Annahme für dich persönlich ein? Für mich trifft dieser Trend Null zu. Trotz Begeisterung für einige wenige Serienformate sind mir abgeschlossene Filme dann doch lieber. Da gibt es noch so viel zu entdecken, dass für Serien einfach nicht viel Zeit bleibt. Auch zukünftig wird das bei mir aller Voraussicht nach so bleiben.

3. Jack Black war ja in Filmen wie Abgedreht oder Tropic Thunder noch gut, aber spätestens ab Gullivers Reisen – Da Kommt was Großes auf uns zu war es dann nur noch albern.

4. Gibt es eine Serie von früher, die du schmerzlich vermisst und bislang weder auf DVD/BD noch bei den einschlägigen Streaming-Diensten wiedergefunden hast? Schmerzlich ist anders, aber als Kind habe ich eine kanadische Sitcom namens Student Bodies sehr geliebt. Es würde mich nicht stören, die noch mal irgendwo neu zu entdecken.

5. Ginge es nach mir, würde(n) ______ verboten werden, einfach weil ______ . Nö, verboten werden muss in Sachen Film eigentlich gar nichts, auch wenn mir natürlich nicht alles zusagt. Aber die Zeiten von Hays-Code und Co gehören der Vergangenheit an. 

6. Es ist schon wieder Zeit für die Frankfurter Buchmesse: Toll, blöd, egal – wie stehst du zur Messe und wieso? Würde mir jemand sagen: hier hast du eine Fahrkarte und das Geld für den Eintritt – dann würde ich hinfahren. So bleiben Buchmessen bei mir aber eher eine Randerscheinung. Was ich lese, richtet sich ohnehin eher nach persönlichen Interessen als nach dem aktuellen Buchmarkt oder Auszeichnungen.

7. Zuletzt gelesen habe ich ______ und das war ______ , weil ______ . Immer noch das gleiche Buch wie letzte Woche: Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie. So schnell bin ich nicht.

Advertisements

10 Antworten zu “MEDIA MONDAY #171

  1. Jack Black ist auch eigentlich am besten, wenn er einfach sich selbst spielt. bwohl er durchaus mehr kann, aber so Sachen wie Year One oder Gulliver hätte er sich wirklich schenken sollen.

  2. Ich mag Peter Jacksons „King Kong“ sehr!

    Mit dem ungetrübten Filmkonsum wirkst du dem Serientrend ganz klar entgegen. Ich schaue aus gleichen Gründen (Zeit) übrigens verstärkt Serien, die insgesamt mehr Zeit kosten, aber in kleinere Häppchen einteilbar sind.

  3. Ach ja, Jack Black macht wirklich jede Menge Schrott. Trotzdem mag ich ihn sehr. Schonmal „Bernie – Leichen pflastern seinen Weg“ gesehen? Der ist noch gar nicht so alt und ich fand ihn darin ganz fabelhaft!

  4. Das 33er Original von King Kong steht ja jeher auf Platz 3 meiner All-Time-Fave-Liste, und das zu Recht. Da sind so viele Sensationen drin, technisches State-of-the-Art und gleichzeitige Reflektion des Filmemachens und der Exploitation, als der Hays-Code noch nicht zwingend griff, daß man sich mehr als nur dreimal mit dem Film auseinander setzen muß. Peter Jackson liebt ihn meiner Ansicht nach ebenso zu Recht, begeht jedoch den Fehler, das Vorbild akribisch bis ins Detail nachzuempfinden. Das gelingt ihm zeitweise ganz gut. Die Sympathie der Stop-Motion-Technik geht ihm aber ab und der Sinn des Remakes letztlich flöten, weil er dem Stoff nichts neues abgewinnt. Dabei gelingt ihm dann das Kunststück, abgesehen von der Dinohatz, die als einziges eine gelungene Ergänzung darstellt, den sehr ausgewogenen Ablauf des Originals in der Zeitspanne zu verdoppeln. Er hat mich schon mit Herr der Ringe durch seinen Größenwahn verloren und kann es trotz des mir zugänglicheren Stoffes nicht korrigieren. Dabei ist zu berücksichtigen, daß Peter Jackson in seinem deutlich amüsanteren Braindead bereits in weiten Teilen dem guten alten King Kong Tribut zollte, was ihm tragischerweise dort wirklich gelungen ist, zumal er nur Elemente neu interpretierte oder als Hommage einstreute. Er konnte das also schon in seinen frühen Tagen, warum nicht mehr? Für mich ist das Remake daher ein Reizthema geblieben und ich möchte dir, so nicht schon geschehen, eine Auseinandersetzung unter der Berücksichtigung von Enstehungs- und Zensurgeschichte des einfach großartigen 33er King Kong wärmstens ans Herz legen. Der befriedigt und befruchtet auf sehr vielen Ebenen. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s