ALEJANDRO GONZÁLEZ INÁRRITU: BIRDMAN

Schwierig, die Sache mit dem Birdman. Toller Regisseur, große Erwartungen, herausragender Stil, super Film – aber irgendwie doch nicht so richtig. Für filmosophie.com hab ich diese doch sehr diffuse Meinung begründet, so weit es mir eben möglich war.

© 20th Century Fox

© 20th Century Fox

„…Wenn Regisseur Alejandro Gonzáles Inárritu in den letzten Jahren etwas gemeistert hat, dann die Darstellung tiefen menschlichen Elends. Birdman kommt wesentlich temporeicher und weniger melodramatisch daher als seine früheren Filme, deswegen gibt es aber nicht weniger böses Blut. Die Inszenierung des Stückes What We Talk About When We Talk About Love erweist sich für Riggen nämlich als ein absoluter Alptraum. Nicht so für uns Zuschauer, denn zumindest stilistisch ist das Werk eine wirkliche und wahrhaftige Wucht. Eine scheinbar grenzenlos bewegliche Kamera folgt den Akteuren, verschmilzt mit ihnen wie bei einem wildgewordenen Darren Aronofsky, lässt die Szenen erscheinen wie in einem einzigen, langen Take gedreht. Dazu scheppern die Jazz-Drums von Antonio Sanchez und kreieren eine angespannte, wie besessene Stimmung, die all jenen bekannt vorkommen dürfte, die sich auch von Damien Chazelles Whiplash schon mit Freuden vereinnahmen ließen. Sogar eine blockbusterartige Szene mit Explosionen und der schönsten CGI-Materialschlacht ist ein Augenschmaus und so treffend imitiert, dass sie auch aus einem Superheldenfilm unserer Zeit stammen könnte…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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