MEDIA MONDAY #167

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Media Monday #167

1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival von Studio Ghibli- Filmen, denn noch ist ja leider etwas unklar, wie es nun wirklich mit dem japanischen Animationsstudio weitergeht.

2. Urlaubs- oder Strandlektüre muss bei mir die gleichen Ansprüche erfüllen wie jede andere Lektüre auch.

3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur ______ . Ach, da gibt es doch tausende Beispiele und dann gleichzeitig auch wieder Keines, das mir sofort mustergültig in Erinnerung kommt. Aber was ist schon unglaubwürdig? Muss ein Film per se glaubwürdig sein?

4. Ein gutes Drehbuch ist unverzichtbar für einen guten Film, denn was bringt der komplexeste Plot wenn die Darsteller letztlich trotzdem hölzerne Sätze vor sich hinsprechen müssen. Aber genauso unverzichtbar ist ein fähiger Kameramann, ein Regisseur mit einer genauen Vorstellung und, und, und…

5. Roboter haben tatsächlich Potential zu Identifikationsfigur. Das beweist nicht nur R2D2, sondern zum Beispiel auch der gewitzte Pflege-Roboter aus Robot & Frank.

6. Public Enemies von Michael Mann ist gerade deshalb ein so toller Gangsterfilm, weil er den Protagonisten als eine Art Superhelden inszeniert und damit unsere Vorstellungen von Gut und Böse durcheinander bringt.

7. Zuletzt gesehen habe ich Höhere Gewalt von Ruben Östlund und das war auf irre vielschichtiger Ebene interessant, weil der Film so quasi im Vorbeigehen unzählige Diskurse aufarbeitet und trotzdem nicht zu verkopft ist. Kritik kommt.

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5 Antworten zu “MEDIA MONDAY #167

  1. Da hab ich’s gut, ich habe die ganzen Ghibli-Filme noch vor mir. Bis auf ein halbes mal „das wandelnde Schloss“ habe ich noch keinen davon gesehen.

  2. Das mit Ghibli regt mich auf – du bringst es ja auf den Punkt. Aber ständig hört man irgendwo einen Abgesang auf das Studio, finde das ganz grauenvoll. Sollen sich mal an die Fakten halten.

    Robot & Frank war herrlich und so schön inszeniert, dass es vollkommen egal ist wie smart Robot war oder nicht. Man hat ihn trotzdem ins Herz geschlossen. 🙂

    Und interessante Antwort bei Frage 3 – ich sage immer: gefallen muss es. Oder einen eben irgendwie berühren. Auch wenn man sich darüber aufregt, hat es etwas bewirkt. 😉

  3. Hmm, mit „Public Enemies“ werde ich mich wohl aufgrund seines Videolooks nie anfreunden können. Da komme ich einfach nicht in den Film rein und denke immer: „Das ist nur ein Film, das ist nur ein Film…“

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