MEDIA MONDAY #166

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Media Monday #166

1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe, ist vielleicht der Regisseur Claude Chabrol. Dabei mag ich die Nouvelle Vague-Filme so gern.

2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf hmmmmmm…. Easy Rider vielleicht? Ogottogottogott, hoffen wir einfach, dass dieser Fall niemals eintritt.

3. Marlene Dietrich bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr wegen ihrer Chuzpe. Und weil sie in all den kastigen Männeranzügen so wunderbar aussah.

4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf Menschen im Hotel von Edmund Goulding, weil ich schon mal Aufnahmen der Premiere gesehen habe und es einfach so irre glamourös wirkte, wie Greta Garbo, Joan Crawford und Co in ihren eleganten Abendroben stilvoll den roten Teppich entlang schritten. Das war wirklich Hollywoods goldenes Zeitalter.

5. Den ersten Romanteil der Game of Thrones-Reihe wollte ich zu gerne lesen, jedoch war der Urlaub ein bisschen kurz und da gingen erst einmal andere Romane vor. Kommt aber noch.

6. Die Serie ______ ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich ______ . Von Serien habe ich nicht viel Ahnung, und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Allerdings beobachte ich immer wieder, dass manche Formate (auch im Film) pauschal wegen ihres Genres als banal abgetan werden. Sex and the City ist so ein Fall. Stichwort „Frauenserie“. Man muss sie natürlich nicht mögen, aber man kann durchaus anerkennen, dass sie Maßstäbe setzte und ein unverwechselbares und auf vielen Ebenen wichtiges Dokument ihrer Zeit war.

7. Zuletzt gelesen habe ich Dark Shadows von Tim Burton und das war doch irgendwie ernüchternd, weil viele Szenen so lieblos, glattpoliert und irgendwie unfertig wirkten. Von Burton war ich sowas bisher nicht gewöhnt.

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8 Antworten zu “MEDIA MONDAY #166

  1. 1. Von dem hab ich tatsächlich auch noch nichts gesehen, obwohl er mich auch interessiert.
    7. Du bist auch eine von denen, die Filme liest? 😀

  2. Was meinst du denn damit, wenn du schreibst, dass „Sex and the City“ Maßstäbe gesetzt hat? Und inwiefern ist die Serie ein Dokument der Zeit? Meiner Meinung nach beinhaltet die Serie größtenteils den ganzen Beziehungskram reicher Frauen, Mode und Alkohol.

    • Ich meine, dass genau diese Dinge – Beziehungskram und Mode – an sich schon quasi Dokumente einer Zeit sind. Dass eine Serie hauptsächlich daraus besteht, dass weibliche Protagonistinnen völlig frei über Liebe und Sex reden, das hatte es Ende der 90er so noch nicht gegeben. An solchen scheinbar oberflächlichen Produktionen lassen sich, finde ich, wunderbar gesellschaftliche Entwicklungen nachverfolgen: was war zu einer bestimmten Zeit noch oder schon Common Sense, was noch Tabu – und wodurch kam es zum Bruch von Tabus? Ich glaube, da hat SatC schon einen gewissen Beitrag geleistet.

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