MEDIA MONDAY #155

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Media Monday #155

1. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war Langsame Filme für schnelle Kinder aus der Kolumne Sitzplatzerhöhung, die Rochus Wolff für den kino-zeit-Blog B-Roll schreibt. Ich kann zwar Kinder nicht leiden, aber bei diesem nachdenklichen und zugleich so wunderbar leicht zugänglichen Schreibstil lese ich sogar regelmäßig eine Kinderfilmkolumne.

2. Jede 08/15-RomCom mit Happy End hatte ein wirklich enttäuschendes Ende, denn generell kann ich Friede-Freude-Eierkuchen-Happy Ends nicht leiden. Wie langweilig.

3. In der zweiten Jahreshälfte 2014 freue ich mich am meisten auf Maps to the Stars von David Cronenberg, weil ich den Film in Cannes ganze schmerzliche und schmachvolle drei Mal verpasst habe. Zwei mal nicht reingekommen und dann zu früh abgereist. Naja, es kann ja nicht alles auf Anhieb klappen. 

4. Demnächst möchte ich endlich die dritte Staffel der BBC-Serie Sherlock sehen/lesen/o. ä., weil ich den Start der Staffel im TV leider nicht angucken konnte, den ersten sechs Episoden jedoch restlos verfallen war. Ich kann es kaum noch erwarten. Jetzt muss nur endlich mal wieder ein freier Abend her.

5. Zuletzt enttäuscht von einer Figur, die plötzlich völlig out-of-character agiert hat, war ich von der Figur des Ian Grey (Michael Pitt) aus I Origins. Die Geschichte war einfach so arg konstruiert, dass Charakterzeichnungen und Glaubhaftigkeit dabei manchmal komplett auf der Strecke blieben.

6. Das größte Geschenk, das man mir in punkto Medien machen könnte, wäre Festivalakkreditierungen für alle. Ach, lasst mich doch mal naiv sein.

7. Zuletzt gesehen habe ich Braveheart von Mel Gibson und das war mal wieder ein vergnügliches Erlebnis, weil …die Neunziger Jahre-Optik und Mel Gibson mit dieser Matte – also bitte. Generell ist der Film aber doch erstaunlich gut gealtert, finde ich.

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6 Antworten zu “MEDIA MONDAY #155

  1. Ich geh auch nach Cannes… wenn ich mal der bekannteste Regisseur der Welt bin… Machbar oder? 😀
    Das mit den Akkreditierungen ist teilweise echt mies. Ich schreibe für eine der größten internationalen Websites über Rap und dieses Jahr wollen die mich echt nicht in Deutschlands größtes Hip-Hop-Festival lassen. WTF…

  2. „Braveheart“ geht heute wirklich immer noch erstaunlich gut. Auch wenn es heute ja nicht mehr en vogue ist Gibson-Filme zu mögen, zählt für mich „Braveheart“ immer noch zu meinen Favoriten. Alleine der Score und die schiere emotionale Wucht. Großartig!

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