UN CERTAIN REGARD 2014: BIRD PEOPLE

Schön sind sie, diese kleinen und unerwarteten Überraschungen, die man auf einem Festival wie Cannes erlebt. In Bird People bin ich gegangen, weil der Plot nach etwas klang, das mir gefallen könnte. Herausragendes habe ich nicht erwartet. Gefunden habe ich aber einen Film, der besser nicht hätte ich die Reihe Un Certain Regard passen können. Für filmosophie.com habe ich meine Gedanken zu Bird People niedergeschrieben. Hier gibt es einen Vorgeschmack:

© Films Distribution

© Films Distribution

„…Den etwas holprigen Start versteht die Regisseurin Pascale Ferran jedoch mit reichlich bezaubernden Einfällen auszugleichen. Besonders stark ist Bird People, wenn er wie beiläufig in die Leben völlig fremder Menschen hineinschaut. Die Kamera spielt dann Mäuschen: fährt suchend durch Bahnen, Busse, die Eingangshalle des Flughafens, und verharrt für nur kurze Augenblicke bei den Menschen; lauscht ihren Gesprächen und Gedanken und hebt so für einen Moment die sonstige Anonymität der Großstadt auf. Wobei die Kamera eigentlich weniger Mäuschen als Spätzchen spielt. Und da sind wir auch schon bei dem zweiten Kapitel des Films: was wird aus dem Zimmermädchen Audrey? Während eines Stromausfalls gelangt sie auf das Dach ihres Hotels und beobachtet dort ein kleines Vögelchen. Es ist dieser Moment, in dem Bird People diese ganz besondere Perspektive erhält. Denn Audrey wird zu dem Vogel, dessen Gedanken wir nun ebenfalls belauschen können…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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