MARC PIERSCHEL: LIVE AND LET LIVE

Bei glücklichen Hühnern und Schweinchen gehen den meisten Leuten die Herzen auf – auf das schmackhafte Fleisch der Tiere zu verzichten, fällt dann aber meist trotzdem schwer. Und dann vielleicht sogar noch auf Milchprodukte und Eier. Da kann man ja überhaupt nichts mehr essen. Und wie bloß den Proteinmangel ausgleichen? Veganer sind doch alle unterernährt! –> Quatsch. Ob Live and Let Live von Marc Pierschel allerdings der geeignetste Film ist, um überzeugten Karnivoren den Verzicht beizubringen, wage ich zu bezweifeln. Wie wäre es mit einem Blick in meine Kritik für filmosophie.com?

© Mindjazz

© Mindjazz

„…In diesen Punkten gehe ich mit Live and Let Live völlig d’accord. Es drängt sich im gleichen Zuge jedoch die Frage auf: Wen adressiert dieser Film eigentlich? Welches Publikum möchte er erreichen, ja, von dieser guten Sache überzeugen? Ich bin mir nicht sicher, ob Marc Pierschel diese Frage zu Ende gedacht hat, als er mit der Arbeit an seinem Projekt begann. Dem Dokumentarfilm ist deutlich anzumerken, dass er es sich nicht zum Ziel gesetzt hat, eine Problematik ausufernd von allen Seiten zu beleuchten, als vielmehr zu überzeugen. Es kommen ausschließlich Befürworter der veganen Ernährung zu Wort und werden ausdrücklich positiv dargestellt. In diesem Sinne ist Live and Let Live quasi Propaganda für die gute Seite. Dass ein Film aus Leidenschaft für eine Sache entsteht, reicht aber leider meist nicht aus…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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