BEST BLOG AWARD – KATRIN FÄNGT WIEDER STÖCKCHEN

Ach, da hab ich mich wirklich sehr gefreut: Die Mädels von Gurkknauer’s Kulturblog haben l’âge d’or mit dem Best-Blog-Award gekürt und ich freue mich riesig, mich an diesem Stöckchen beteiligen zu dürfen. Dafür beantworte ich die elf gestellten Fragen und denke mir dann ebenfalls Fragen aus, die ich meinen liebsten Bloggern mit unter 200 Followern stelle. Also los! Spät, aber besser als nie.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen, was hat dich dazu bewogen? 

Eigentlich wollte ich nur einen Übungsplatz haben, um mich regelmäßig im Schreiben zu erproben und dabei idealerweise noch Feedback erhalten. Als Online-Schreibtante ist es ja auch durchaus von Vorteil, mit einer eigenen Seite auffindbar zu sein. Und mit der langsam einsetzenden Resonanz und Korrespondenz, mit Rubrik-Ideen und der Arbeit an anderen Projekten ist dann der Spaßfaktor auch immer weiter gestiegen.

2. Welche Art Blog schaust du dir am liebsten an (Literatur/Film/Beauty/Lifestyle/Kochen)? 

So genau kann ich das gar nicht festlegen, da ich aus verschiedenen Interessensgebieten über die letzten Jahre hinweg so meine Lieblingsblogs zusammengesammelt habe. Da geht es um Film, Fotografie, Reisen und Städte, Mode und in einem sogar auch ums Kochen.

3. Hat dich ein Blog schon mal zum Kauf eines Buches/Filmes etc. oder Nachkochen eines Rezeptes bewogen? Wenn ja, was hat dich als letztes inspiriert? 

Das passiert schon mal. Ohne ihre Blogs wäre ich zum Beispiel nicht auf das großartige Buch Das Große Los von Maike Winnemuth gestoßen. Und Rezeptideen konnten auch schon manchmal nicht schaden. Wenn ich zum Beispiel Lust bekomme, vegane Rezepte auszuprobieren, sind Blogs einfach der unkomplizierteste und am schnellsten verfügbare Ratgeber. Im Inspirationskontext spielt für mich aber auch Pinterest durchaus eine Rolle.

4. Für wie wichtig und einflussreich hälst du die Bloggerszene bzw. welchen Stellenwert misst du ihr in der Medienlandschaft bei?

Wichtig ist sie in jedem Fall, in Sachen Einfluss gibt es allerdings noch großen Optimierungsbedarf, denn hauptsächlich erreicht sie doch eher Leute, die sich ohnehin schon für ein bestimmtes Thema interessieren. Vielmehr hapert es aber noch bei der Wertschätzung der Bloggerei-Arbeit durch andere Verantwortliche. Stichwort Festival-Akkreditierungen. Wenn ich Leute sehe, die sich problemlos für ihre großen Auftraggeber überall akkreditieren dürfen und dann lustlos zwei Artikel hinschludern, könnte ich schon mal fuchsig werden. Ich weiß ja, wie sehr ich mich selbst bei solchen Gelegenheiten reinhänge. Aber mit nur zwei verhältnismäßig kleinen Blogs im Rücken – keine Chance. Auf einer anderen Ebene wird wiederum gern übersehen, dass Online-Beiträge zum Teil weit mehr Leser erreichen als Print-Kritiken.

5. Hast du schon an Bloggertreffen teilgenommen? Wenn ja, in welchem Rahmen? 

Da wir bei filmosophie.com im Verbund bloggen und sich in Berlin diverse Freie Journalisten/Blogger herumtreiben, laufen wir uns natürlich immer mal wieder über den Weg und treffen uns vor allem in ersterem Zusammenhang regelmäßig. Zu einem richtigen Bloggertreffen wie beispielsweise während der letzten Berlinale habe ich es aber leider bislang noch nicht geschafft.

6. Themenwechsel: Dein liebstes Film-/Serien-/Buchzitat ist? 

An dieser Stelle nenne ich mal was ganz Banales. Aus unerfindlichen Gründen stehe ich nämlich total auf die Schlussszene aus Fluch der Karibik I. Jack ist wieder an Bord seines Schiffes, schaut auf seinen Kompass und dann: „Naaananaaa… Nananananaaaaa…. Wir sind schlimme Schurken. Trinkt aus, Piraten, yoho!“ Und dann kommt die Musik rein. Ah!

7. An welchem Film- und/oder Serienset würdest/hättest du gern Mäuschen spielen/gespielt?

Hm, am faszinierendsten wäre aus heutiger Perspektive vielleicht ein Set aus der Anfangszeit des Films. George Méliès Voyage dans la Lune zum Beispiel. Allein die Entstehung der Kulissen und der Effekte wäre sicher ein Blick wert. Und die Pioniers-Euphorie, die auch heute noch transportiert wird, wenn man den Film sieht.

8. Wer wärst du gerne einmal, wenn du einen Tag in die Haut eines anderen schlüpfen dürftest? 

Och nö, eigentlich bin ich ganz gerne ich. Lieber eigene Baustellen bewerkeln.

9. Gibt es einen Ort, an dem du gerne einmal leben möchtest? 

Erstmal ist die schönste Stadt der Welt – Berlin – als mein Zuhause genau richtig. Später möchte ich nicht langfristig in anderen Städten wohnen, sondern so flexibel sein, dass ich mal drei Monate hier, mal drei Monate dort leben und arbeiten kann. Ganz oben auf meiner Liste stehen dabei die Städte Buenos Aires, Barcelona, Tel Aviv, Toronto und Sydney.

10. Und wenn du eine Zeitreise machen dürftest – so wie die inredible, undestructible Dream-Beam-Girls 😉 – in welche Epoche würde die Reise gehen? 

Uh, sicher haben viele Epochen ihren Reiz. Manchmal betone ich ja ganz gern, zu spät geboren worden zu sein. Am liebsten würde ich mich wohl nach Woodstock beamen. Oder dreißig Jahre in die Zukunft – um zu sehen, wie die Leute dann über unseren jetzigen Stand der Technik lachen.

11.  Zum Schluss eine Glaubensfrage: Hund oder Katze?

Vor eins, zwei Jahren hätte ich hier noch klar den Hund genannt. Mittlerweile sind mir aber auch Katzen ganz lieb – weil so schön exzentrisch und eigen. Es steht demzufolge etwa unentschieden. Für mich ist das übrigens symptomatisch: chronisch entscheidungsschwach.

Und hier kommen nun meine elf Fragen: 

1. Möchtest du mit deinen Texten lieber möglichst viele Menschen erreichen oder legst du eher Wert auf eine kleine aber feine Stammleserschaft?
2. Wie wichtig ist für dich der Einsatz solcher Kanäle wie Facebook oder Twitter, um deine Beiträge breiter zu streuen?
3. Gibt es deiner Meinung nach noch eine thematische Marktlücke in der Bloggerlandschaft, die du gern gefüllt sehen oder selbst füllen würdest?
4. Wieviel Zeit nimmt deine Bloggerei in der Woche in etwa in Anspruch?
5. Haben sich über deine Arbeit als Blogger für dich schon andere Projekte, Zusammenarbeiten oder sogar bezahlte Aufträge ergeben?
6. Zum Film: angenommen, du dürftest dir ein/e Buch/Spiel/Serie/wasauchimmer aussuchen, das dann für die große Leinwand adaptiert würde: was wäre es?
7. Wer würde den Soundtrack zu deinem Leben komponieren oder zusammenstellen?
8. Für welches Filmfestival würdest du dich am liebsten einmal akkreditieren?
9. Welchem Regisseur würdest du am liebsten lebenslanges Arbeitsverbot erteilen?
10. Welches Thema wurde deiner Meinung nach noch nicht gebührend mit einem Dokumentarfilm bedacht?
11. Tom Hiddleston oder Benedict Cumberbatch?

Bei der Nominierung meiner elf Lieblingsblogs habe ich ein ganz ähnliches Problem wie die Gurkknauer. Der Großteil meiner wenigen Lieblinge wurde schon nominiert. Meine etwas verringerte Wahl fällt deshalb auf bullion, den Intergalactic Apeman (zumindest habe ich bei euch keine entsprechenden Posts gefunden), filmosophie.com und dafür.org.

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9 Antworten zu “BEST BLOG AWARD – KATRIN FÄNGT WIEDER STÖCKCHEN

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