CHRISTOPHE GANS: DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

Bei einem französischen Film mit Léa Seydoux habe ich wirklich einiges erwartet – aber keine Prüderie (ja, da spricht das Klischee aus mir). Aber trotzdem: Die Schöne und das Biest ist der verklemmteste Film, den ich seit Langem gesehen habe. Warum das so ist, das lest ihr in meiner Kritik für filmosophie.com.

© Concorde

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„…Der Trend zur Märchenverfilmung besteht schon seit einigen Jahren und ich frage mich immer wieder, wieso das so ist. Neben der kreativen Krise in Hollywood, das sich vor originellen Stoffen oftmals scheut, muss es auch noch andere Gründe geben. Irgendwie erwarte ich von einem Märchenfilm, dass er seiner Geschichte etwas Aktualität hinzufügt. Ihr eine frische Perspektive verleiht, und das nicht nur auf Handlungsebene. Die Schöne und das Biest hat in dieser Hinsicht schon einen äußerst schlechten Start. Die Kamera fährt über verschnörkelte Schrift, ein dickes Buch mit vergilbtem Papier und aufwendig bunten Illustrationen, eine sanfte Frauenstimme aus dem Off liest vor. So haben Märchenfilme auch schon vor fünfzig Jahren begonnen, selbst die omnipräsenten Zeichentrickfilme von Disney wählten immer wieder den Einstieg über das Medium Buch. All das hätte ich ja noch verstanden, wenn es bei diesem Anflug von Nostalgie geblieben wäre. Aber der hier angedeutete Konservativismus zieht sich im Anschluss leider durch den kompletten Film…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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