HOSSEIN AMINI: DIE ZWEI GESICHTER DES JANUARS

So langsam hole ich die ganzen Filme nach, die mir auf der Berlinale durch die Lappen gegangen sind. Einer davon ist Die zwei Gesichter des Januars von Hossein Amini. Der sieht aus wie ein altes Melodrama aus Hollywood und hat bei mir allerlei Assoziationen geweckt. Aber welche… Muuuuhahahaaa, da müsst ihr wohl meine Kritik für filmosophie.com lesen. Oder einen kleinen Ausschnitt hier:

© Studiocanal

© Studiocanal

„…Ich erinnere mich noch lebhaft an zahlreiche Schulstunden, in denen mir in meinem Leistungskurs Deutsch eingebläut wurde, dass die Vertreter der Weimarer Klassik die griechische Antike als ein Ideal ansahen. Ich weiß nicht, wie oft ich während des Films an diesen Grundsatz denken musste. Keine Angst, es gibt weder ausschweifende literarische Exkurse in diesem Streifen, noch stundenlange Fahrten über die architektonischen Hinterlassenschaften der alten Griechen. Die Ruinen sind einfach nur da, unhinterfragt gegeben als pittoreske Kulisse für Die zwei Gesichter des Januars. Und genauso verhält es sich mit dem ganzen Film. Er ist schön. Klassisch. Ein Melodrama der alten Schule, mit einer konventionell aristotelischen Dramaturgie, mit in warme Sepiatöne getunkten Bildern, die weniger Wärme als vielmehr bedrückende Ausweglosigkeit symbolisieren. Mit einer Ausleuchtung, die immer wieder dank tiefdunkler Schatten auf den Gesichtern der Schauspieler die Ambivalenz ihrer Persönlichkeiten hervorhebt. Bei seiner Inszenierung macht Regisseur Hossein Amini keine Fehler. Alles sieht gut aus, die anderthalb Stunden Laufzeit verstreichen ohne merkliche Längen oder Logiklöcher…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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