MEDIA MONDAY #139

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1. Hauptgründe für das Bloggen sind für die meisten sicherlich der Austausch, die Kommentare, das Miteinander, die Interaktion mit der Besucherschaft, der Spaß an der Sache. Schön und gut, aber wie war das ganz am Anfang des Bloggens, als man noch niemanden kannte, als noch niemand das eigene Geschreibsel gelesen hat. Was hat euch damals bewogen zu sagen: “Da mach ich jetzt nen Blog auf”? Hauptsächlich der Anspruch, in Übung bleiben zu wollen. Schreiben funktioniert wie ein Muskel, den man trainieren muss, heißt es. Und als ich mit dem Bloggen begann, hatte ich noch nicht die gleichen Auftraggeber wie heute. Auf regelmäßiger Basis Texte zu veröffentlichen und dafür vielleicht sogar noch mal irgendwann Feedback zu bekommen, war mein Hauptanliegen. Aber auch, meinen Namen irgendwie in der Welt der Berliner Filmjournalisten zu positionieren. 

2. Jeder hat ja so seine favorisierten Genres. Unterscheiden sich diese bei euch je nach Medium – also Film/Buch/Serie etc. – oder könnt ihr da schon Übereinstimmungen feststellen? Habt ihr Beispiele? Der deutlichste Unterschied ist wohl, dass ich bei Büchern kein Problem mit Gewalt und Gruselfaktoren habe, während ich bei Filmen ziemlich empfindlich bin ich schnell mal wegschaue. Bei meinen konkreten Genre-Vorlieben gibt es aber nicht unbedingt gravierende Unterschiede. Offen für vieles.

3. Welche Geschichte hätte man eurer Meinung nach besser als beziehungsweise in einer Serie erzählen können als in dem Film ________ ? Besser, das würde ich nicht sagen. Aber für manche der Ghibli-Filme würde ich mir Serien-Spinoffs wünschen, einfach um länger in diesen wunderbaren Welten verweilen zu können. Das wandelnde Schloss, Chihiros Reise ins Zauberland oder Ponyo würden bestimmt ganz viel Potential für tolle Geschichten bieten.

4. Der spannendste Kinostart im März wird sicherlich Her von Spike Jonze sein, denn ich will endlich wissen, wie Scarlett Johansson ein Computersystem nur mit ihrer Stimme zum Leben erweckt und ob sie nicht doch eine Oscar-Nominierung dafür verdient hätte. Es gibt aber noch ein paar andere interessante Starts: Im August in Osage County, The Grand Budapest Hotel, Stories We Tell, Kreuzweg, Saving Mr. Banks, Alles was wir wollen.

5. Am 23.04.14 ist wieder der Welttag des Buches und anlässlich dieses Datums wird derzeit auch wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude initiiert. Was haltet ihr von solchen blogübergreifenden Initiativen? Finde ich prinzipiell erstmal eine gute Idee, weil man dabei sicher viel Neues entdecken kann. Speziell an Blogger schenken Lesefreude werde ich mich aber trotzdem nicht beteiligen, da ich eigentlich nicht über Literatur blogge und meine Seite halbwegs konsequent bei ihrem Thema bleiben soll. 

6. Eddie Murphy ist ja überwiegend für Komödien bekannt, aber ich kann diesem Humor nichts abgewinnen, weil der sogar mir zu infantil ist. Und ich bin einiges gewöhnt.

7. Meine zuletzt gesehener Film war Verblendung von David Fincher und der war spannend, weil ich die Romanvorlage nicht gelesen habe und unbedingt wissen wollte, was das Geheimnis der mysteriösen Familie ist. Außerdem schafft Fincher eine ziemlich düster-sogartige Atmosphäre.

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8 Antworten zu “MEDIA MONDAY #139

  1. Das ist ein schöner Grund zum Bloggen, zumal die erste Regel der Filmkritik ja auch schreiben, schreiben, schreiben ist. 🙂 Darüber hinaus gefällt mir noch, dass ich in meinem Blog nicht nur über die Themen, die mich interessieren, sondern auch in jeder erdenklichen Form schreiben kann. Das sollte ich viel häufiger ausnutzen.

  2. Eddie Murphy finde ich heutzutage auch sehr schlimm. Aber in den 80ern hat er doch einige recht witzige Filme gemacht, DIE GLÜCKSRITTER mag ich zum Beispiel sehr!

    • Ein bisschen was Akzeptables war schon dabei, ich gebe zu. Aufgewachsen bin ich aber in den 90ern und da kamen dann irgendwann die Verrückter-Professor-Filme – und ab da konnte ich dann nur noch mit dem Kopf schütteln.

  3. Ohhh, der arme Eddie Murphy. 😉 Die heutigen Filme sind allerdings wirklich durch die Bank schlimm. Aber so in den 80ern und frühen 90ern hatte er schon einige coole Filme. Klar, alles kein großes Kino, aber durchaus unterhaltsame Streifen, wie die „Beverly Hills Cop“-Reihe, „Der Prinz aus Zamunda“ oder „Die Suche nach dem Goldenen Kind“. Fand ich zumindest damals alles sehr toll. Aber spätestens nach den unsäglichen Nutty Professor Filmen war er dann für mich auch gestorben.

    • Ja, ich muss schon zugeben, einige Streifen aus den 80ern sind ganz akzeptabel. Als Kind mochte ich ihn während der 90er noch in Dr. Doolittle, aber spätestens ab dann wurde es arg grottig.

  4. Bei 2. geht es mir übrigens genau andersrum: In Filmen kann ich recht viel Gewalt ganz gut wegstecken (wenngleich ich das auch oft nicht sehen mag, siehe Turture Porn und Co.) – beim Lesen hängt mir das meist länger nach. Vielleicht weil ich häufig direkt vor dem Schlafen lese.

    • Eigentlich finde ich es so herum auch viel plausibler, denn der Horror im Kopf müsste doch eigentlich viel schlimmer sein als der, den man auf der Leinwand präsentiert bekommt. Aber irgendwie geht diese Logik bei mir nicht auf…

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