STEPHEN FREARS: PHILOMENA

Judi Dench ist einfach großartig und könnte meiner Meinung nach gern noch wesentlich öfter in großen Rollen auf der Leinwand zu sehen sein. Erstmal spielt sie aber einen ungewöhnlichen Part in Stephen Frears Philomena. In meiner Kritik für filmosophie.com hab ich das mal ein bisschen ausgeführt.

© Pathé

© Pathé

„…Philomena heißt dieses neuste Werk von Stephen Frears und basiert auf den tatsächlichen Ereignissen, die der real existierende Journalist Martin Sixsmith in seinem Buch The Lost Child of Philomena Lee aufdeckte. Ergo existiert auch tatsächlich die Person namens Philomena Lee und es erscheint wie ein ironischer Treppenwitz der Geschichte, dass die Frau sich ausgerechnet den Namen mit der Heiligen teilt, die als Beschützerin der Kleinkinder und Schwangeren, der Gefangenen und Gefolterten gilt. Die Erlebnisse, die die junge Frau durchstehen musste, grenzen nämlich an körperliche wie psychische Folter und lassen es besonders für religionsferne Zuschauer unverständlich erscheinen, dass sie selbst nach solchen Erfahrungen nichts auf die Kirche kommen lässt. Aber Philomena denkt eben sehr geradeaus und bringt Sixsmith damit mehrmals an den Rand seiner Nervenstärke. Irgendwann steht zwischen den beiden Weggefährten die Frage im Raum: Glauben Sie an Gott? „Ich glaube, das ist eine viel zu komplexe Frage, um sie in nur wenigen Worten zu beantworten“, antwortet darauf Sixsmith. „Ja“, antwortet Philomena…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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