MEDIA MONDAY #125

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Media Monday #125

1. In den letzten zwei Jahren ist Benedict Cumberbatch in die Riege meiner Lieblingsdarsteller aufgestiegen, weil ich die BBC-Serie Sherlock für mich entdeckt habe und er in meinen Augen für diese Hauptrolle geradezu geboren ist.

2. In den letzten zwei Jahren ist Carey Mulligan in die Riege meiner Lieblingsdarstellerinnen aufgestiegen, weil sie durch eine treffsichere Rollenauswahl überzeugte und so eine melancholische Ausstrahlung hat. Singen kann sie auch, wie bewiesen in Shame. Ich bin gespannt auf das, was da noch kommt.

3. Meine liebste Frage am Media Monday war wohl ________ , weil ________ . An eine einzige Lieblingsfrage kann ich mich zwar gerade nicht erinnern, aber generell mag ich diesen Mix aus überwiegend filmzentrierten Fragen und regelmäßigen Ausflügen in andere Richtungen.

4. Von einigen Blogs und den dazugehörigen Autoren hatte ich noch nie gehört, aber dank Media Monday finden sich immer wieder interessante Persönlichkeiten mit lesenswerten Publikationen.

5. Kürzlich habe ich Stella Dallas von King Vidor gesehen/gelesen und möchte ihn/es den anderen TeilnehmerInnen ans Herz legen, weil der Film nicht nur heute noch unterhält, sondern auch aus filmwissenschaftlicher und Gender-Sicht hochgradig spannend ist.

6. Von der kürzlich auf arte ausgestrahlten Miniserie Top of the Lake von Jane Campion fühlte ich mich an David Lynchs Twin Peaks erinnert, denn die Ausgangsgeschichte und das Setting ähneln sich erst einmal sehr. Letztlich funktionierten beide Werke aber doch auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Wer ist Hanna? von Joe Wright und der war es wert hinzuschauen, weil er zum Teil an sehr fotogenen Orten von Berlin spielt und ich es liebe, Schauplätze im Film wiederzuerkennen.

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21 Antworten zu “MEDIA MONDAY #125

  1. Oh Carey Mulligan … vor allem in Shame … Toll toll toll!

    Schauplätze im Film wiedererkennen liebe ich auch … Wer ist Hanna hatte aber eine echt schlechte Auflösung! Aber der Soundtrack ist ganz toll!

  2. Wenn „Top of the Lake“ an „Twin Peaks“ erinnert, sollte ich die Miniserie wohl auch einmal schauen.

    „Hanna“ fand ich übrigens auch toll. Am meisten hat es mir wohl der fantastische Score angetan. Läuft seitdem rauf und runter – dabei kann ich mit Elektro normalerweise nicht so viel anfangen.

  3. Obwohl ich Carey Mulligan ebenfalls sehr schätze, bin ich ganz froh, dass sie wohl derzeit eine kleine Pause (oder dreht). Denn ich war kurz davor, eine kleine Überdosis zu bekommen.

    Über die Ähnlichkeit zwischen „Twin Peaks“ und „Top of the Lake“ dachte ich letzte Woche ebenfalls nach, da sie ja an verschiedenen Stellen erwähnt wurde. Allerdings sehe ich sie nicht wirklich – außer dass beide in einer Kleinstadt spielen. Aber mir fehlt auch noch die letzte Folge, vielleicht ändere ich dann meine Meinung noch einmal. 😉

    • Jap, sie dreht gerade Far From the Madding Crowd, darauf bin ich ziemlich gespannt.

      Hm, Top of the Lake ist schon definitiv was anderes als Twin Peaks. Erstmal gibt es eben diese oberflächlichen Parallelen: Kleinstadt in den Bergen, Verbrechen an einer jungen Fau, Polizist/in von Außerhalb, skurrile Figuren. In der Atmosphäre etc. sind es dann aber eben doch sehr unterschiedliche Serien, das denk ich auch.

  4. Oh Mann, Carey Mulligan! Nach Jennifer Lawrence schon die zweite Schauspielerin, an die ich bei dieser Frage sträflicherweise nicht dachte. Wobei ich ihre Karriere sogar schon seit ihrer grandiosen Gastrolle in „Doctor Who“ 2007 genau verfolge, insofern hätte das mit den zwei Jahren bei mir nicht hingehauen. 😉

    • Ha, Jennifer Lawrence! Die ist mir wiederum durch die Lappen gegangen. 🙂 Witzigerweise konnte ich sie überhaupt nicht leiden, als ich sie das erste Mal sah, mittlerweile finde ich sie aber immer genialer.

  5. Ja cool. Ich hab die ersten beiden Staffeln Sherlock ungesehen auf Blu-ray und sonst… öhm. Ich hab Twin Peaks gesehen! Und von King Vidor zumindest schon mal was gehört! Ich geh mal Kaffee holen… *zisch*

    • Dann empfehle ich Sherlock wirklich ganz dringend! Und von King Vidor Stella Dallas und den Stummfilm Ein Mensch der Masse. Ich finde, er ist einer der wenigen Regisseure aus der Zeit, dessen Filme tatsächlich auch heute noch so richtig unterhalten.

      • Bei Sherlock werde ich wohl auf meinen Bruder warten, aber das kommt. Hab grad noch mal im Archiv geschaut. Von King Vidor könne ich Texas Rangers, Duell in der Sonne und Mit stahlharter Faust anbieten. Immerhin. 😉
        Wie meinst du das denn mit der Unterhaltung? Das die Filme nicht „gealtert“ sind? Denn wenn man sich an die Eigenheiten von einst erstmal gewöhnt hat, finde ich, kann man da doch so einigen Spaß haben. Eigentlich finde ich manchen Eiertanz zwischen hartem Realismus und Hays-Code, wie etwa im Film Noir, oft charmanter als einem das Gewollte plump vor die Nase zu setzen. Im Gegenteil ist es einmal verzaubert manchmal dann schwer, sich in weiten Territorien des modernen Kinos wirklich heimisch zu fühlen. 🙂

      • m, wie meine ich das? Ich schaue sehr gerne alte Filme aus allen möglichen Epochen. Aber bei manchen ist es eben doch so, dass man zwar ihren filmhistorischen Wert zu würdigen weiß, aber trotzdem ständig auf die Uhr schaut, weil sie nach heutigen Sehgewohnheiten einfach vorhersehbar oder langwierig sind. Aber bei King Vidor hab ich bisher noch nie auf die Uhr geschaut.

      • „Vorgersehbarkeit“ ist ja wieder ein eigenes Diskussionsfeld, aber das kennen wir ja schon. 😉
        Allerdings kann ich das in diesem Bezug gar nicht so sagen, daß ich grundsätzlich Schwierigkeiten mit einer „Substanz“ hätte. Klar, es gibt Filme, denen man formell schon fast eine Naivität unterstellen möchte. Aber es gibt so viele tolle Filme, die zumindest mich auch in ihren Bann ziehen können, deren vielleicht etwas gestelzter wirkende Präsentation ich auch mal als Vorzug sehen mag, daß ich den Begriff Langeweile nicht im Sinn habe. Vielleicht ist meine Herangehensweise anders, vielleicht habe ich andere Sehgewohnheiten, vielleicht begeistere ich mich für andere Aspekte. Ich befürchte das muß man noch mal tiefer ergründen. 😛

  6. Ich find’s auch immer cool, bekannte Orte in Filmen wiederzuerkennen. Aber beim Plänterwald in „Wer ist Hanna?“ bin ich ganz melancholisch geworden…mein Gott, ist das lange her, als ich da das letzte Mal war…muss irgendwann Anfang der 90er gewesen sein. Auch wenn das echt ’ne krasse Filmkulisse ist, wird doch Zeit, dass da wieder Leben einkehrt…

    • Ja, dieser Ort ist für Melancholie irgendwie prädestiniert. Schon seit Jahren nehme ich mir vor, mal eine der Führungen mitzumachen, die es dort manchmal im Sommer gibt, aber geschafft hab ich es bis heute noch nicht. Wird mal Zeit!

      • Ach da werden Führungen angeboten? Na, gibt es ja in Beelitz-Heilstätten auch, warum dann nich auch da… Normalerweise reizt mich das Morbide zwar sehr, aber Orte, die man nur lebendig kennt, dann gänzlich stillgelegt und leblos wieder zu besuchen, ist schon sehr traurig. Aber für Fotografen bietet der Park, mal von allem Gefühlsgedusel abgesehen, natürlich extrem viele gute Motive 😉

      • Ich habe eben mal aus Interesse etwas gegoogelt. Ist das ein abgesperrtes Areal? Es fanden sich Bilder von einer Art Vergnügungspark? Zum Glück bin ich nicht mehr jung und leichtsinnig. Es wäre ja schon verführerisch, da mal „reinzuschauen“. 😀

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