MEDIA MONDAY #122

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Media Monday #122

1. Mein liebstes Monster ist Dr. Hannibal Lecter aus Das Schweigen der Lämmer.

2. Wohingegen ich mit bizarren Kreaturen à la Wrong Turn überhaupt nichts anfangen kann, weil sich mir der Reiz solcher Filme einfach nicht erschließt. Irgendwas in mir sträubt sich dagegen, dabei zuzusehen, wie Menschen geschlachtet werden. Ist das jetzt irgendwie komisch? Und dann immer solche typischen, reaktionären Motive, wie die am Ende überlebende Jungfrau… Herzlichen Dank.

3. Standesgemäß gibt es auch dieses Jahr zu Halloween einen kräftigen Arschtritt für die Rotzblagen, die es wagen, bei mir zu klingeln.

4. Der Film, der mich am meisten das Fürchten gelehrt hat, war Valentine – Schrei, wenn du kannst von Jamie Blanks. Ob der wirklich so gruselig war, kann ich im Nachhinein gar nicht mehr sagen, aber ich war noch ziemlich jung, als ich ihn gemeinsam mit einer Freundin eines Abends geschaut habe. Oh weh, das hätte ich besser nicht tun sollen.

5. Die Halloween-Filme haben mich bisher so überhaupt nichts gereizt.

6. Horror ist ja ein dehnbarer Begriff. Am gruseligsten finde ich es, wenn auf der Leinwand etwas realistisch Anmutendes passiert, dass mir rein theoretisch auch wiederfahren könnte. Dann bin ich anschließend zwei Wochen lang paranoid.

7. Sich zu verkleiden fand ich schon immer furchtbar. Sogar als Grundschulkind hab ich sowas wie Fasching schon gehasst – und die gängigen Halloween-Parties kommen bei mir ähnlich schlecht weg. So’n Quatsch.

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5 Antworten zu “MEDIA MONDAY #122

  1. Ich hab dich letzte Woche tatsächlich vermisst. 🙂

    Bei 2 stimm ich dir zu … Ich mag zwar Horrorfilme, aber genau da liegt auch meine Schmerzgrenze. Muss ich nicht haben.

    Das mit dem paranoid sein kenn ich zu gut. Nach „Düstere Legenden“ habe ich Wochenlang mein Auto erst gründlich durchsucht, bevor ich losgefahren bin … Auch heute noch sehe ich oft erst auf den Rücksitz, bevor es losgeht. Man kann ja nie wissen. 😉

  2. Dr. Hannibal Lecter ist eine gute Wahl und macht Sinn, wenn du – wie bei Frage 6 – eher auf realistischen Horror setzt. Das erinnert mich daran, dass ich nach „Das Schweigen der Lämmer“ wohl die durchwachteste, von einem Film ausgelöste Nacht überhaupt hatte. Gruselig.

    • Absolut nachvollziehbar. Der hat bei mir auch sehr lange nachgewirkt. Und ist trotz meiner sonstigen chronischen Antipathie für den Horror ein Film, den ich gern immer mal wieder sehe.

  3. Wie sehr ich dich schätze spiegelt sich wohl darin, daß ich dir deine Ablehnung meines Lieblingsfilms genauso wenig übel nehmen kann wie die eines Genrekomplexes, der mich fast mein ganzes Leben begleitet. Nicht nur, daß es genug gemeinsame Interessen gäbe, es schwelt auch genügend kontroverser Gesprächsstoff für die nächsten Jahrzehnte, so daß in mir die Hoffnung tiriliert, noch oft Gelegenheit zu einer gepflegten Auseinandersetzung zu finden. Vielleicht schreiben wir dann ja irgendwann ein Buch über die Entartung des Grauens. 😀

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