PAUL-JULIEN ROBERT: MEINE KEINE FAMILIE

Keine Ahnung, wie oft ich ‚kleine‘ statt ‚keine‘ gelesen und mich gewundert habe, denn eigentlich hatte Paul-Julien Robert doch eine außergewöhnlich große Familie. Tatsächlich heißt sein Dokumentarfilm aber Meine keine Familie und begibt sich auf Recherchetour in die Vergangenheit des Regisseurs. Dieser wuchs nämlich in den 1970ern in einer österreichischen Kommune auf, die freie Liebe praktizierte und Privatbesitz ablehnte. Klingt spannend, birgt aber auch so manche Gefahr. Ausführlich habe ich darüber in meiner Kritik für filmosophie.com geschrieben.

© mindjazz

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„…Mich erinnern diese Sequenzen stellenweise an meine eigene Kindheit. Wenn ich bei Freunden zu Besuch war und die sich plötzlich mit ihren Eltern zu streiten begannen, dann wollte ich immer am liebsten im Boden versinken. Dieses Gefühl, hier Zeuge einer derart persönlichen, ja intimen Auseinandersetzung zu werden, die ich in diesem privaten Ausmaß vielleicht gar nicht sehen müsste, verschafft mir auch Meine keine Familie. Gleichzeitig hält es mich aber auch besonders nah bei der Stange. Die Erinnerungen von Paul-Julien Robert und seiner Mutter, der Besuch auf dem Friedrichshof, Interviews mit alten Weggefährten und reichlich Archivmaterial verbinden sich zu einem runden und vor allem bunten Ganzen, das einem fast das Gefühl vermittelt, selbst dabei gewesen zu sein…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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